Regionalturnfest 2004 in Zurzach
Teilnahme der Männerriege Frick sowie der Gymnastikriege Frick

Die Teilnahme der Männerriege (MR) Frick am Regionalturnfest in Zurzach 2004 wurde schon letztes Jahr gestartet, und an der Generalversammlung im Januar den Anwesenden vorgelegt und genehmigt. Ab dem März 2004 wurde mit dem Training der Turnfestdisziplinen begonnen. Es startete eine Seniorenmannschaft mit zweimal vier Mann, sowie eine Männermannschaft, ebenfalls zweimal vier Mann. Man hat sich für die Wettkampfteilnahme im Fit&Fun festgelegt, welcher aus sechs einzelnen Wettkampfteilen besteht und zwei dieser Teile ergeben eine Disziplin.

Somit waren der Fresbee-Wurf durch den Ring und der Stepweitwurf mit Tennisbällen die Erste-, der Rugby-Lauf und das Ballprellen mit dem Volleyball über eine Leine die Zweite-, das Ballstossen über eine drei Meter hohe Stange sowie der Slalomlauf mit Unihockeyschlägern und Ball, die dritte Disziplin.
Die letzten zwei Junidienstage vor dem Turnfest, der 15 und 22.Juni, wurden nochmals für intensives Training unter Wettkampfbedingungen genutzt, wobei hier alle Turnfest teilnehmer und Kampfrichter aufgeboten waren.

Hierbei wurde auch die Gymnastikriege eingeladen an den Trainings teilzunehmen, da sie ja die gleichen Wettkampteile wie wir gewählt haben. Sie erschienen ebenfalls fast vollständig.

Am Samstag den 26 Juni ging es dann endlich los, nun konnten wir das „Erlernte“ endlich in die Tat umsetzten. Die Gymnastikriege startete am frühern Morgen, während wir noch ein wenig Zeit hatten und erst auf den Nachmittag aufgeboten waren. Man traf sich kurz vor zwölf in Frick und fuhr dann, in guter Stimmung, mit den Autos nach Zurzach zum Turnfest. Dort traf man sich wieder, die Gymnastikriege und die Männerriege und wurde von den Frauen „aufgeklärt“ wo und wie die Wettkampfanlagen sind, und wie gut für sie der Wettkampf verlief.

Um 14.15 begann auch für und das Turnfest und unsere Senioren eröffneten den Wettkampf mit den ersten Zwei Teilen, den Fresbee- und Stepweitwurf-Wettkampteil. Danach folgten die Männer welche ebenfalls mit ein wenig Nervosität den Fresbeeteil über die zwei Minuten brachten, der Steppweitwurf ergab ausgezeichnete Resultate und man wurde damit etwas ruhiger.

Anschliessend folgte der Rugbylauf und das Ballprellen wobei hier die Fehlerquote schon sehr tief war, das Training hatte sich doch ausbezahlt.

Zum Schluss kam das Ballstossen und der Unihockeyslalom noch dran, hier gab es verschiedenes zu beobachten, die eine Männergruppe hatte das Pech, dass plötzlich alle vier Männer auf der einen Seite und keiner mehr auf der anderen war, womit sie einpaar Sekunden verloren, was sich im Endresultat doch stark niederschlug, dagegen die zweite Männergruppe dies wieder wett machte , in dem sie einen fehlerlosen Durchgang hinlegte. Bei den Senioren waren beide Gruppen praktisch gleich gut und begingen ebenfalls keine groben Fehler.

Überhaupt war festzustellen, dass die beiden Mannschaften sehr ausgeglichen waren, jedenfalls keine der beiden Vierergruppen fiel extrem ab oder auf.
Nachdem nun alle sechs Wettkämpfe beendet waren, ging man „endlich“ auch zum gemütlichen Teil, ein kaltes Bier und Besichtigung des Festgeländes, die Gymnastikdarbietungen waren ein Blickfang; über. Ebenfalls war ja bald Zeit für das Nachtessen, welches aus Reis mit Braten bestand und
sehr bekömmlich war.

So gegen 20Uhr traf man sich im Grossen Festzelt dann wieder und beschloss dass man in Richtung Frick „verschiebt“, sich dort noch einen Genehmigt und danach bespricht, wie weiter.

Die einen wollten nach Hause, EM- Viertelfinal oder private Anlässe waren der Grund, und Vier verschlug es noch nach Sisseln ans Dorffest.

Am Sonntag fand noch das Turnisimo statt, die Schlussveranstaltung, wobei man hier am Ende noch die Ranglisten beziehen konnte.

Unsere Senioren belegten den guten siebten Platz (mit 24.25Pkt.), die Gymnastikriege startete wie wir in der vierten Stärkeklasse und belegte den dreissigsten Rang (mit 23.27Pkt.), die Männermannschaft erreichte den achten Platz (mit 26.39Pkt.).

Fazit: Das Regionalturnfest war sehr gut organisiert, von den Anlagen und Infrastruktur her, das Disziplinenangebot ist von meiner Sicht aus viel zu breit, weniger wäre mehr, es bliebe eher Zeit für die Freizeitwettkämpfe oder was anderes.

Was fehlte war eine Möglichkeit mit dem Öffentlichen Verkehr das Turn- und Festgelände zu erreichen.

Und ohne Training geht es nicht, und daher noch meinen Dank an das Riegenleiterteam welches uns optimal darauf vorbereitet hat. Ebenfalls den Teilnehmern, dass sie sich die Zeit nehmen und den Trainingsaufwand nicht gescheut haben, sowie unseren drei Chauffeuren welche uns die Anfahrt erheblich erleichtert haben, wie den drei Kampf-Richter welche ihre Arbeit gut gemacht haben.

Obmann MR Frick
Roland Grasser

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