Geschätzte Männerturner,
Es war für mich, wie auch für die Riege ein spannendes Jahr 2007.
Die anfallenden Geschäfte der Riege wurden in drei -, diejenige der Spiko ebenfalls in drei Sitzungen getätigt. Zusätzlich gab es fünf Sitzungen des OK betreffs des Jodlerfestes 2007.
Für die Riege selber war es nun ihr fünfundsechzigstes „Lebensjahr“. Dieses Jahr erreichten wir, also die Riege, das Pensions-Alter, leider kann man dafür keine AHV verlangen.
Zum Riegengeschehen
Wie jedes Jahr beginnen unsere Aktivitäten schon sehr früh, erstes Januarwochenende, wie immer mit dem Winterausmarsch. Start- und Zielort waren diesmal die Gemeinde Wittnau wobei hier 11 Männerturner mit ihren
vier Partnern (8) dabei waren, schon wieder steigende Tendenz. Das Temperaturen waren angenehm warm, während der Wanderung blieb es trocken, und so entschloss man sich den Tourvorschlag „Obstbau“ zu nehmen, welche noch mit einem Apéro bei der Familie Buchmann mit Rot-, Weiss- und Roséweinen aberundet wurde.
Ein zweiter Teil ging auf die Wanderung „Fasnachtsfeuer“ und erkundigte so die Wittnauer Geschichte und Gemeinde. Mit den Offiziellen Teil, Begrüssung und Vorstellung der Gemeinde, Ehrung des jüngsten und ältesten Teilnehmer an der Wanderung sowie neu der grössten Vereinsdelegation und dem obligaten Turnprogramm der Wittnauer Vereine ging der Sonntag dann zu Ende.
Den Samstag darauf führten wir wiedereinmal mit einigen Faustballer-Frauen und Männerturner unser traditionelles Hallenturnier im Ebnet durch. Der Pokal ging wiederum an die Mannschaft „Pratteln „Mixed“, zum fünften mal in Serie und damit endgültig. Schon bald nahte die Generalversammlung, im Vorstand gab es keine Rücktritte zu verzeichnen, diesmal durften wir Ernst Küenzler als neues Mitglied begrüssen. Es folgte im April das Fricker-Turnier, das 45 – 20 weniger als die Riege Jahre zählt, der Sieger hier war die Mannschaft von Team 2002 (CH). Den Sieg erkämpften sie sich im Final gegen die MR Schinznach Dorf.
Im Juni führten wir keinen Familienwandertag durch, da das Nordwestschweizerische Jodlerfest, anstand. Die OK-Sitzungen und Suche nach einem zweiten Verein begann schon früh, als Partner hatte man die Frauen des FTV Ittenthal gewonnen. Der Aufbau begann schon einige Samstage vorher, definitiv dann am Dienstagabend. Mittwochs wurde am Podium und dem Durchgang zum „Chuestall gearbeitet, ebenso die Anlieferung und Unterbringung der Getränke organisiert, da am Donnerstag ja Feiertag war. Am Abend des Donnerstag war das meiste soweit, und es gab eine kurze Information mit Apéro welcher uns Othmar und Klärli spendierten (herzlichen Dank nochmals von meiner Seite). Am Freitag war noch die Einweihung des Bildes der Bezirksschule, welches, wenn es klappt endlich seinen Platz im Alterszentrum Frick, im Speisesaal, findet. Das Fest verlief ruhig, das Wochenende versprach schönes Wetter, und urtümlich, auch war die Zusammenarbeit beider Vereine absolut kein Problem. Die zwei Tage gingen schnell vorbei und schon bald kam der Rückbau welcher am Montag Früh begann und bis am Mittag schon bald erledigt war. Ich hoffe das ganze Jodlerfest bleibt bei Euch allen in schöner Erinnerung.
Im Juli fand dann als Ersatz des Familienwandertages ein Brätelabend statt, wobei es mit der Organisation von der Gemeindeseite ein wenig haberte. Da das Wetter durch den Tag nicht berauschend war, trafen sich am Abend nur elf Teilnehmer im „Wälchligarten. Holz war keines vorhanden, eigentlich war dies versprochen, und so musste Michel welches holen. Es wurde aber trotz allem ein gemütlicher Abend, und um Mitternacht herum machte man sich auf den Nachhauseweg.
Mitte August, starteten die Faustballer in die zweite Jahreshälfte. In Gipf-Oberfrick wurde die Finalrunde der Fricktalischen Sommermeisterschaft ausgetragen und die beiden Mannschaft setzten sich nochmals in Szene. Das Resultat daraus ist war leider der Abstieg in die Kategorie B (Frick 1) und nur der Ligaerhalt in C (Frick2) !!
Man konnte die geplante Reise ins Freiburgerland bei herrlichem Wanderwetter durchführen. Die Unwetterschäden waren noch zu sehen, aber man kam pünktlich in Fribourg an. Aber von vorne. Wiederum trafen sich 28 Männerturner am Samstag mit guter Laune und Sack und Pack am Bahnhof von Frick. Die Reise führte uns via Bern nach Fribourg und danach mit dem Bus in die Region Schwarzsee. Bei der Station Zollhaus war Ende der Fahrt und man genoss nun einen Kaffee mit Gipfel – Gesponsert von Hans Frey (nochmals einen herzlichen Dank an Hans).Und so gestärkt stiegen wir in die Wanderung ein, wobei es nach rund 200m eine Trennung gab. Es gab eine „starke Gruppe“ welche den Weg bergauf wählte, eine zweite entschloss sich den Weg dem Fluss (warmen Sense) entlang zu nehmen und mit einem Taxi den Weg zur Alp zu erklimmen, es war eine herrliche Wanderung in einer prächtigen Umgebung. Leider konnte Hans nicht genau sagen (ausser die Info; Links vom Fluss) wo das Restaurant „Möösli“ genau ist, und so wanderte dieser Trupp bis zum Dorf Schwarzsee, und suchte dann das Taxi, Willy zu Fuss und Roland mittels Natel (was hätte man vor 10Jahren gemacht). Auf einigen Umwegen wurden wir dann fündig und trafen mit kleiner Verspätung auf der Alp zum Mittagessen ein. Wir waren natürlich der Gesprächstoff der Kollegen, und haben auch noch den Apéro verpasst. Das Essen war fein ebenso das Dessert, danach das obligate Gruppenbild, hoffe mal mit allen Teilnehmer, und weiter ging es um den „grossen Ättenberg“ auf die „Alp Salzmatt“ zum Zvierihalt. Michel und Jo wählten den Weg über den Berg und Walti und Ernst zog es ins Wellnesshotel, was sehr wahrscheinlich die vernünftigste Idee war. Der Rest genehmigte sich ein kleiner Umtrunk und machte sich an den Abstieg in Richtung Schwarsee. Ein Teil wählte die Bahn der Rest direkt den Weg runter. In Schwarzsee diskutierte man was wohl schlauer gewesen sei. Nach dem Douchen und geniessen der Zimmer, kleine Wohnungen, traf man sich wiederum zu einem Apéro in der Lounge des Hotels, und ging dann zum Nachtessen. Nach dem Essen entschlossen sich einige die Wirtschaft der Region Schwarzsee zu erforschen, und so kämmte man sämtliche „Beizen“ durch, und sie da in der letzten traf man sich wieder.
Am Ende gab es eine richtige Versammlung in der Hotellobby, welche sich bis gegen 02.00 Uhr, oder auch länger hinzog.
Am Sonntag starteten wir um 08.30, dem See entlang ging es in Richtung „Hubel Rippa“ und weiter auf die „Untere Rippa“ wo die erste Rast gemacht wurde. Danach ging es weiter zur Alp „Untere Euschels“ mit Verpflegungsmöglichkeit, hier trafen auch die letzten Männerturner dazu. Nach ausgiebigem Mittagessen nahm man den Rückweg unter die Füsse in Richtung Schwarzsee. Nach einem kurzem Aufenthalt ging es auf die Rückreise, mittels Bus und SBB, in Richtung Frick. Hans nochmals besten Dank für die Organisation der Reise, es war sehr interessant und
erhohlsam.
Der Herbst verlief dann eher in ruhigen Bahnen.
In diesem Jahr ersetzten wir den „Chlaushock“ durch eine Herbstwanderung, welche deren von 1942 entsprach. Damals führte sie via Schinberg auf den Sulzberg zum Rütihof und via Kaisten zurück nach Frick. Da das Wetter eher launig war, mit wenig Regen, daher hat man die Variante ein wenig angepasst. Mit dem Postauto erklomm man den Kaistenberg, und marschierte zum Heuberg, unterbrochen von einem Apéro, gesponsert von Ernst Rüegge- Dank enochmals auch von meiner Seite.Anschliessend hat man sich verpflegt, die Kameradschaft genossen und wurde noch mit lüpfiger Musik unterhalten sowie animiert mitzumachen. Gegen Mitternacht machte man sich satt und zufrieden auf den Heimweg, mittels Shuttle-Bus oder Postauto (ÖV).
Zum Schlussturnen, es fand ein origineller Wettkampf statt, sechs anspruchsvolle Posten welche man im Team (je nach Wohnregion), mit Gesamtwertung, zu meistern hatte. Am Ende spielten wir noch ein wenig Faustball. Der Schlusshock war dieses Mal wieder im Vereinslokal, Victor und Alois offerierten anlässlich Ihrer Geburtstage das Nachtessen wie auch das Dessert – beiden nochmals herzlichen Dank.
Am 27.Dezember fand noch das Curlingturnier in Baden-Dättwil statt, welches wir seit einigen Jahren mit einem Team besuchen. In diesem Jahr „erarbeiteten“ wir, leider ohne Heinz – welchem eine Hüftoperation bevorstand – den vierten Schlussrang. Michel rettete uns einige Male als Skipp aus brenzligen Situationen, leider war im Rangspiel das Glück auf unserer Seite dann doch aufgebraucht.
Damit fand das 65. Riegenjahr seinen krönenden Abschluss.
Liebe Männerturner,
Es war ein spannendes und schönes Amtsjahr, und ich möchte mich bei Euch allen für die Unterstützung der Riege und das Engagement von Eurer Seite bei den Anlässen, herzlich bedanken.
Ebenso geht mein Dank an die Vorstandskollegen:
Urs als Kassier für die Riege, Sepp für die Protokolle, Alphons welcher in seinem Amtaufblüht.Unserem Riegenleiter Michel, für die abwechslungsreichen Turnstunden, auch Hans für deine Bereitschaft weiterhin mit neu auch Markus bei den Turnstunden mitzuhelfen. Ebenfalls Kurt und Hans, unsere Reiseleiter, wie auch dir Ernst (Büsser), besten Dank für deine Mitarbeit wie auch Betreuung der Homepage. Es ist immer wieder interessant und spannend hineinzuschauen. Ebenso geht mein Dank an die beiden Revisoren Marcus Demmler und HansUeli Weber, an die Spiko, für die Organisation des Spielbetriebes. Ebenfalls auch den Sponsoren, der Firma Studer , Schreinerei Huber AG und der Raiffeisen-Kasse Regio Frick , sowie den Freimitgliedern, welche unsere Turniere finanziell und mit Pokalen, also auch Materiell, unterstützen.
Euch allen wünsche ich nun ein erfolgreiches Riegenjahr 2008, den Turnern viele intensive, interessante und abwechslungsreiche Turnstunden. Den Faustballspielern eine spannende, unfallfreie und erfolgreiche Sommer- und Wintermeisterschaft 2008/2009 in ihren Kategorien. Somit komme ich nun endlich zum Schluss und wünsche uns weiterhin eine gute Kameradschaft und viele interessante und unterhaltsame Stunden in der Männerriege Frick.
Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit.
Obmann MR Frick
Jahresbericht 2007
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