Plauschturnen vom 22.12.2006

Was ist den heute los! Hallentüre auf, Hallentüre zu, wieder auf,  wieder zu und so weiter. Mir kam es vor, als wolle es kein Ende nehmen! Ein schöner Anblick für einen Leiter. Sage und schreibe 24 erwartungsfrohe Männerturner  zur letzten Turnstunde des Kalenderjahres 2006 begrüssen zu dürfen. Nach einer etwas  militärisch anmutenden Gruppeneinteilung „In  4-er Kolonne Sammlung“ wurde das sportliche  Programm bekannt .  

Bestimmen des persönlichen Bodymass-Index.  Absolvieren eines fünfteiligen Fitness-Checks und zur Auflockerung einen vierteiligen Spiel-Parcours. Nach Demonstration der einzelnen Disziplinen wurde mit einem gemeinsamen Aufwärmen gestartet.
Beim bestimmen des Bodymass-Index  (Gewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergrösse in Meter im Quadrat) hatten einige Turner ihre Zweifel betreffend der korrekten Eichung  der  vom Riegenleiter organisierten Waage! (Anmerkung Riegenleiter: Mängel ausgeschlossen!) Für Männer gilt: Wert 19 -25 = Normalgewicht! Bei weitem nicht jeder konnte mit seinem Ergebnis das Punktemaximum zum Gruppenergebnis beisteuern.  

Beim Fitness-Check wurden Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer getestet. Der regelmässige Besuch der vergangen Turnstunden zahlte sich aus. Einigen Teilnehmern wurde bewusst, dass der häufigere Besuch der Turnhalle sportliche Früchte tragen würde. Beim Spiel-Parcours waren am Posten Sport-Stacking vor allem Gedächtnis und Vorstellungsvermögen  gefragt. Die aufgebaute Hockey-Golfbahn erforderte viel Gefühl im Handgelenk. Sandball-Boccia und Pendelwurf beanspruchten Wurftechnik, Zielgenauigkeit und  ein gutes Auge.


           

Während des ganzen Abends wurde auf den Einsatz von Schiedsrichtern bewusst verzichtet und jede Gruppe erfasste ihre Resultate (mehr oder weniger gewissenhaft) selber. Dem sportlichen Grundsatz „Wir wollen fairen Sport“  und weil an einem  solchen Anlass Mitmachen sowieso vor dem Gewinnen kommt war das Bestimmen der Rangliste zweitrangig. Alle Gruppen lagen in der Schlusswertung aber nahe beieinander. Der Spass an der Sache und die Pflege der Kameradschaft standen im Vordergrund.

Genau das wurde traditionsgemäss anschliessend im Vereinsraum noch einige Stunden bei Speis und Trank und vielen interessanten Gesprächen gepflegt. An dieser Stelle allen Spendern einen herzlichen Dank.

Frick, im Januar 2007 

Der Riegenleiter

Michel Froidevaux

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