Turnfahrt 2005 - auf den Simplon - vom 27. und 28. August 2005

Fotogalerie von der Turnfahrt

Unsere Vereinsreise führte uns ins wiederum ins Wallis, da das Maderanertal
nach den heftigen Gewitter vom letzten Wochenende verwüstet wurde.
Am Mittwoch entschloss ich mich die Wanderung über den Simplon als
Alternative vorzuschlagen und am Abend machten wir Nägel mit Köpfen.
Das Hotel war reserviert, das Menu bestellt, jetzt lag es nur noch an den Männer-
rieglern eine Zusage zu geben.
Der Vorschlag war eine Alternative, an der sich am Ende 23 Männerriegler an-
gemeldet haben.


Bei kühlem, trockenem Wetter trafen wir uns um 05.45  Uhr beim Bahnhof Frick,
es gab noch kurze Informationen zur Reise und eine schlechte Mitteilung.
Kurt musste leider absagen, da er Probleme mit den Beinen hatte, also starteten
nun 22 Männerriegler die Reise.
Kurz nach sechs starteten nun wir in Richtung Wallis, ins Simplongebiet.
Trotz technischer Panne erreichten wir pünktlich Bern, nach dem Kaffeehalt ging
es weiter nach Brig, und ab hier mit dem Extrabus .


Unterwegs nahmen wir noch unsere „Pfadfinder“ mit an Bord und fuhren in
Richtung „Schallberg“ weiter.
Von hier aus starteten wir unsere Samstagstour, es ging für die einen 700 Meter
in die Höhe, für die anderen 1000 Höhenmeter.
Zuerst folgte ein kurzer Abstieg, da sich die beiden „Pfadfinder nicht ganz einig
wahren, waren es zwei Gruppen, die sich aber nach einiger Zeit wieder fanden.
Die Temperaturen waren angenehm, nur die Luftfeuchtigkeit war ein wenig hoch,
aber dies tat der guten Laune keinen Abbruch.
Der Weg führte uns durch das Tafernatal, welches ein wildromantisches Flusstal
ist. Nach ungefähr anderthalb Stunden trafen wir auf unseren „Rastplatz“, wo wir
uns verpflegten und danach in zwei Gruppen aufteilten.
Für die einen führte der Weg nun nach Rothwald, zur Busstation, die anderen
zog es im Eiltempo in Richtung Simplon. Die beiden „Pfadfinder“ schlossen sich
der Gruppe nach Rothwald an.


Beide Gruppen trafen sich fast gleichzeitig auf dem Simplon, ein kühles Bier war
der Lohn für den Aufstieg.
Danach genoss man die Dusche, und die Gespräche drehten sich um Gott und
die Welt und man besichtigte die Umgebung.

Ab 18.30 Uhr gab es Nachtessen, welches mit dem offerierten Schnaps leichter
zu verdauen war. Hanni, unsere Wirtin im Restaurant / Hotel „Monte Leone“ hatte
Mitleid und „fütterte“ uns ausgiebig.
Mit vollem Bauch und vielen Erinnerungen ging es ins Bett, für ein paar der Nim-
mermüden dauerte die Nacht dann doch nicht so lange.


Der Sonntag begann feucht und neblig, nach einem herzhaften Morgenessen
stieg die Laune wie auch der Nebel aus dem Tal und man konnte nun die Touren
welche geplant waren auch durchführen.

Die eine Gruppe sollte über den Höhenweg in Richtung Simplon Dorf wandern,
die zweite Gruppe nahm den zweiten Teil des „Stockalperweges“ unter die
Füsse, 500 Meter Abstieg auf rund zehn Kilometer

Der Start erfolgte für beide Gruppen um 09.30 Uhr, ich führte die erste Gruppe an
und unser Weg führte uns zum Hospiz, rechts zum See hoch und rechts daran
entlang zum Aufstieg.
Bei der Antenne, wo wir nach einer Stunde eintrafen, gab es einige Informationen
über das „Spittel“ wie über die Gipfel der näheren Umgebung. Zudem machten
wir dort den ersten Stundenhalt.
Weiter ging es dann dem Hang entlang, zu der Alp „Balma“ wo wir unsere
Mittagsverpflegung einnahmen, danach erfolgte der einstündige Aufstieg zum
höchsten Punkt des Tages. Nach einer kurzen Pause erfolgte der Abstieg, rund
750 Meter nach Simplon Dorf.


Dort traf man mit der zweiten Gruppe zusammen, welche über das „Engelsloch“,
wo man eine kurze Rast einlegte, innert drei Stunden zum Simplon Dorf
wanderten.

Kurz vor drei traf der Bus, unser Extrakurs, ein und wir fuhren die Strecke nun
retour via Simplon Pass, und über den alten Teil der „Route Napoléon“ nach
Ried – Brig, zurück nach Brig.
Von Brig fuhren wir nach Basel, wobei der eine oder andere noch ein paar
Minuten in seine Traumwelt versank und die Reise Revue passieren liess,
oder auch was anderes. Auch gab es einige die noch hungrig waren und ihren
Rucksack noch leerten.


In Basel durften wir zur Krönung dann noch mit der S-Bahn bis nach Frick
fahren, wo Kurt wie auch ein paar der Ehepartner uns wieder willkommen
hiessen.

Für dass die Reise relativ kurzfristig geplant wurde, danke ich den 21 Männer-
riegler, welche den Mut hatten mich zu begleiten und gratuliere allen für Eure
Ausdauer und Kondition.
Es war ein unterhaltsames und schönes Wochenende, welches allen hoffentlich
noch lange in Erinnerung bleiben wird, und unsere „Pfadfinder“ lassen Euch
grüssen.

Obmann der MR Frick

Roland Grasser

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