Unsere Vereinsreise führte uns ins Wallis, wie an der Generalversammlung gewünscht und beschlossen.
Bei nassem Wetter trafen sich dreissig der einunddreissig Teilnehmer in Frick am Bahnhof und fuhren gemeinsam via Staffelegg, Aarau, Bern, dann mit einem Extrazug nach Goppenstein. Dort stiess der letzte Teilnehmer noch dazu und man machte sich an den Umsteigen in die S-Bahn nach Hohtenn.
Als alle gerüstet waren („Entwässerung“ der.... und ablegen von überschüssigen Kleidern), gab der Obmann eine kurze Info betreff der umliegenden Dörfer und Berge und Hans gab das erste Tagesziel bekannt, das „Gartenrestaurant Rarner- kumme“. Dort nahmen wir das Mittagessen ein und genossen die Sonne und die Wärme, es war auch im Wallis kühler geworden, nach zwei „heissen“ Wochen kam am Freitagabend ein Gewitter mit einer Abkühlung von gegen 10°Celsius.
Nach dem Essen entschied man sich für zwei Wege, die eine Gruppe.ging oben durch, der Wasserleitung entlang und in das Bietschttal, die zweite Gruppe nahm den „offiziel gesperrten Weg“, welcher zum Teil in Fels gehauen ist (Montage- und Serviceweg für das Bietschtalviadukt), mit Blick auf das Stahlviadukt. Leider kam kein Zug als wir auf der Brücke waren, da hatte die zweite Gruppe dann mehr Glück.
Beim Aussichtspunkt vorne traf man sich wieder, und nun ging es zum Tages- ziel – nach Ausserberg ins Hotel Bahnhof. In kleinen Gruppen meisterte man den Weg, es gab noch zwei „warme „ Aufstiege, und es trafen dort alle ein, so nach und nach. Die Begrüssung erfolgte durch die Wirtin ebenfalls die Zimmerver- teilung, einer sucht immer noch das Bett.
Nach der obligaten Dousche gab es eine kleine Weindegustation. Leider war ihr Wein ausverkauft und man probierte zwei Weissweine, einen „Fendat“ und ein „Johannisberger“ aus der Region - Geschmacksache!!
Nach einem ausreichendem Nachtessen, welches von einem Riegenmitglied mitserviert wurde, gingen die jüngeren Riegenmitglieder noch ein wenig die „Wirtschaften“ des Dorfes erkunden, man sah es ihnen am nächsten Morgen zum Teil auch an.
Der Sonntag zeigte sich nicht von der sonnigen Seite, er hatte Nebel und leichter Regen auf dem Programm, was einige verwunderte, da das Wallis als nebel- freies Gebiet bekannt war.
Um 08.30 Uhr marschierte die grössere Gruppe dann los, es ging auf 1260m, danach durch einen Stollen, mit „herrlicher“ Luft, ins Baltschiedertal und einer „Suonen“ mit dem Namen „Goperi“ (offene Wasserleitung im Wallis für die Bewässerung der Felder) entlang nach Eggerberg.
In Eggen „verlor“ man vier Mann, welche aber am Nachmittag ausgeruht und verpflegt im „Hotel Bergsonne“ in Eggerberg wieder zu uns stiessen.
Man liess die Variante aussen durch aus, da es doch Nass und damit die Rutschgefahr zu gross war.
Die kleinere Gruppe konnte auch nicht mehr still sitzen und ging um 09.00 Uhr ebenfalls auf Wanderschaft, durch den Nebel machte man immer wieder Fixpunkte ab, damit niemand vergessen ging.
Bei der Kirche gingen diese rechts bis zur Kapelle, danach auch der unteren „Suonen“ entlang bis zum Wegweiser, danach Zickzack runter und durch die Schlucht ebenfalls nach Eggerberg, zum „Restaurant Eggerstübli“.
Hier verpflegte man sich und wartete auf denn Rest welche den „beschwerlichen“ Weg gewählt hatten. Inzwischen war der Regen und Nebel der Sonne gewichen, es wurde angenehm warm, aber auch windig.
Als alle, oder die meisten, sich verpflegt hatten ging es mal zur nächsten Wirtschaft wo wir unsere vier „vermissten“ Kameraden antrafen, man nahm noch was Flüssiges oder etwas mit Zucker (Glaces) zu sich, und siebenundzwanzig der einunddreissig rastlosen Wanderer nahmen noch die letzten vierzig Minuten Wegstrecke, nach Lalden, unter die Füsse. Die „Schlaueren“ blieben in Egger- Berg, hier gab es noch „Verpflegung“, genossen die Sonne und warteten auf die Regio – S – Bahn.
Diese traf dann auch pünktlich ein, und man fuhr gemeinsam nach Goppenstein. Hier, kaum umgestiegen traf der Extrazug ein für die Rückfahrt nach Frick (umgekehrt wie am Samstag) und dreissig machten sich auf die Reise retour, einer blieb noch ein wenig im Wallis.
Obmann der MR Frick
Roland Grasser





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